Aktuelles aus dem Schulalltag

Mathematik-Wettbewerb

2023/2024

Herausragende Leistung

Jan Knaupp, Schüler der Klasse 8Ha (Mathematiklehrerin: Frau Hatos) an der Limesschule, hat beeindruckende Leistungen beim Mathewettbewerb Hessen gezeigt. Jan trat in der Aufgabengruppe C an.

Bereits in der ersten Runde des Wettbewerbs an der Limesschule bewies Jan sein mathematisches Talent und qualifizierte sich erfolgreich für die zweite Runde. Am 06.03.24 erzielte er an der Max-Ernst-Schule in Riedelbach erneut eine hohe Punktzahl und sicherte sich den 2. Platz im Wetteraukreis, wodurch er sich für den Landesentscheid Hessen qualifizierte.

Am 30.04.2024 nahm Jan am Landesentscheid des Mathematikwettbewerbs an der Alexander von Humboldt Schule in Aßlar teil. Auch hier zeigte er seine mathematischen Fähigkeiten und sein Engagement während der Prüfung. Nach einem Imbiss wurde Jan bei der Kreissiegerehrung für den 2. Platz im Wetteraukreis geehrt. Die Auszeichnung wurde von Vertretern des Kultusministeriums und des Arbeitgeberverbandes Hessenmetall überreicht.

Jans Erfolg beim Mathewettbewerb Hessen ist eine herausragende Leistung und eine Anerkennung seines mathematischen Talents. Wir gratulieren Jan zu seinem Erfolg und sind stolz darauf, ihn als Schüler unserer Schule zu haben. Denn bereits jetzt steht fest, dass Jan zu den Landessiegern gehört. Die genaue Platzierung wird Ende Juni verkündet.

Text und Bild: Rieke Strehl

Ausflug der E-Phase

Deutsch-Französischer Entdeckertag

Am Donnerstag, den 07.03.2024 besuchte der Französischkurs der E-2 zusammen mit Frau Hildebrandt, Leiterin des Aufgabenbereichs I der Oberstufe und Herrn Bork, dem unterrichtenden Lehrer, die Firma Bollinger und Grohmann in Frankfurt.

Der Ausflug findet seit Jahren im Rahmen des Deutsch-Französischen Entdeckungstags statt, der die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern unterstützt.

Die Gruppe wurde von Herrn Opel, dem Kaufmännischen Leiter, herzlich begrüßt. Nach einigen einleitenden Worten zu diesem besonderen Tag, hob Herr Opel besonders den Wert hervor, sich in Fremdsprachen verständigen zu können, die in der aktuellen Berufswelt von Vorteil sind, da viele Firmen international bzw. auf europäischer Ebene vernetzt sind.

Die Schülerinnen und Schüler bekamen Einblicke in verschiedene Berufe, die von mehreren Mitarbeitern sowohl auf Deutsch als auch Französisch vorgestellt wurden und konnten dadurch ihre langjährig erworbenen Sprachkenntnisse zum Einsatz bringen.

Die Schülerinnen und Schüler bekundeten ihr Interesse durch rege Rückfragen und mehrere konnten sich auch vorstellen nach dem Schulabschluss in einem entsprechenden Berufsfeld zu arbeiten.

Text und Bilder: Dorothee Hildebrand und Torsten Bork

Politik hautnah erleben

Auf den Spuren von Vergangenheit und Gegenwart in Berlin

Ein Planspiel im Bundestag, ein Besuch im Bundesministerium der Verteidigung, eine Führung in den Berliner Unterwelten, ein Zeitzeugengespräch in der ehemaligen Untersuchungshaftanstalt der Stasi in Hohenschönhausen und eine Stadtrundfahrt zu den Stätten der historischen Bildung in Berlin. Das und einiges mehr durften zwanzig Schülerinnen und Schülerder Limesschule Altenstadt zusammen mit neun jungen Soldatinnen und Soldaten vom 05. bis 09.02.2024 in Berlin erleben. Im Rahmen des sogenannten Schüler-Soldaten-Seminars mit dem Titel „Parlamentarische Demokratie“ sollte den Oberstufenschülerinnen und Schülern die Möglichkeiten und Grenzen des Zusammenwirkens von Staat, Gesellschaft und Streitkräften innerhalb einer Demokratie nähergebracht werden. Durch das Programm führte Seminarleiterin Peggy Salaw, die die Schülerinnen und Schüler, Soldatinnen und Soldaten als auch die begleitenden Lehrkräfte Herr Willing und Frau Sander mit einem anspruchsvollen und zudem sehr abwechslungsreichen Konzept begeisterte.

Dem Beziehen der Stuben im „Zentrum Innere Führung“ im brandenburgischen Strausberg gefolgt, wurden die Teilnehmenden mit den Seminarinhalten vertraut gemacht und mittels eines Vortrages seitens Oberstleutnant Rosemann über den Standort Strausberg und die Aufgaben der „Inneren Führung“ informiert. Das frühe Aufstehen am Dienstagmorgen lohnte sich ganz besonders, da die Teilnehmenden im Rahmen eines Planspiels im Bundestag den Gesetzgebungsprozess hautnah miterleben konnten. Dem Gesetzesentwurf der Einführung eines verpflichtenden sozialen Jahres standen sich die Schülerinnen und Schüler in drei Parteien gegenüber, welche sich nach spannenden Tagungen in Fraktions-, Ausschuss- und Plenarsitzungen auf einen Gesetzesentwurf einigen konnten. Dabei begeisterte nicht nur die imposante Umgebung des Reichstagsgebäudes, vielmehr wurde die Umsetzung der bereits im Unterricht behandelten Theorie in die Praxis im Hinblick auf das anstehende Abitur als sehr lehrreich empfunden.

Der Mittwoch startete mit einer Einführung in das Thema DDR, bevor die Gruppe zu einer Führung in die Berliner Unterwelten aufbrach. Unscheinbar durch eine U-Bahnstation traten die Teilnehmenden in einen alten Luftschutzbunker des zweiten Weltkriegs ein, der den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit bot, hautnah mitzuerleben, wie sich die Menschen gefühlt haben müssen, wenn sie in einem solchen Luftschutzbunker stundenlang ausharren mussten. Am Nachmittag empfing Hauptmann Schönowsky die Gruppe im Bundesministerium der Verteidigung, in welchem die Teilnehmenden unter anderem Fragen zur NATO, dem Sondervermögen der Bundeswehr sowie der Stellung der deutschen Streitkräfte in internationalen Konflikten stellten.  

Der Donnerstag startete mit einer Stadtrundfahrt, mit dem Fokus auf Bauvorhaben, Architektur und Stadtplanung, damals und heute. Die Seminarteilnehmenden lernten geschichtsträchtige Orte kennen, so erfolgte eine Begehung der Gedenkstätte Bernauer Straße, welche den Schülerinnen und Schülern einen sehr interessanten Einblick in das Berlin von damals ermöglichte. Am Nachmittag stand der Besuch der Gedenkstätte Hohenschönhausen auf dem Programm. Hier wurde die Gruppe aufgeteilt und eine Hälfte besaß das Glück, von einem Zeitzeugen durch die Räumlichkeiten der ehemaligen zentralen Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit der DDRgeführt zu werden, die von 1951 bis 1989 in Betrieb war. Dieser konnte nicht nur Fakten zur Gedenkstätte darlegen, sondern auch von seinen eigenen Erfahrungen berichten, was den Schülerinnen und Schülern nachhaltig in Erinnerung blieb.

Der letzte gemeinsame Abend wurde in geselliger Pizza-Runde ausklingen gelassen, um erneut die Möglichkeit für Gespräche zwischen den Schülerinnen und Schülern und Soldatinnen und Soldaten zu eröffnen und gemeinsam Erlebtes Revue passieren zu lassen.

Einer gemeinsamen Reflexion und Evaluation des Seminars am Freitagmorgen war dem Feedback der Gruppe zu entnehmen, dass die Woche ein voller Erfolg war. Es wurden neue Kontakte geknüpft, Informationen ausgetauscht, Vorgänge in der Demokratie können nunbesser nachvollzogen werden und die Programmpunkte wurden als sehr spannend und lehrreich empfunden.Einig waren sich die Schülerinnen und Schüler darin, dass die Berlin-Fahrt zu einer der Highlights ihrer Oberstufenzeit zählt und sich der kommende PoWi-Leistungskurs bereits jetzt auf die Fahrt freuen könne!

Text und Bild: Nele Gottschalk

Ausflug der Klassen 6Ga, 6Fa, 6Gc

Entdeckungsreise in die Zeit der Kelten 

Am Freitag, den 6. Oktober 2023, tauchten die Kinder der Klassen 6Ga, 6Fa und 6Gc ein in die Welt der Kelten am Glauberg. Für die 6. Klassen der Limesschule ist Geschichte ein ganz neues Unterrichtsfach ab diesem Schuljahr. 

Mit dem Zug von Altenstadt starteten die drei 6. Klassen und ihre Lehrkräfte im Morgengrauen. Den steilen Aufstieg vom Bahnhof im nebeligen Tal zum Keltenmuseum auf den sonnenbeschienenen Glauberg hinauf, schafften alle zu Fuß. Oben angekommen, nahmen alle gemeinsam ihr Früstück ein. 

Aufgeteilt in Kleingruppen folgte für die Kinder ein sehr abwechslungsreiches Programm: Eine Mischung aus Erkundungen, praktischem Arbeiten und Teamarbeit. Manche Gruppen begannen mit Schnitzen und Fibelbiegen unter der fachkundigen Anleitung von MuseumspädagogInnen. Andere lösten in Teams die interessanten, kleinen Rätselder Museumsrallye. Für die richtige Lösung gab es als Belohnung einen kleinen Anstecker mit dem Maskottchen des Museums. Und wieder andere Gruppen erkundeten bei der Grabhügelralley zuerst das Außengelände um das Keltenmuseum herum. Zwischendurch tobten sich die SechstklässlerInnen beim Klettern auf dem Spielplatz aus. 

 

Durch seine handlungsoriertiertenund spannenden Lerngelegenheiten bietetdas Keltenmuseum mit seinen europaweit einzigartigen Funden und Ausgrabungsstätten unvergleichbare Möglichkeiten zum Erleben von Lokalgeschichte der eigenen Heimat. Jede Schülerin und jeder Schüler weiß nun, was es mit dem Mann mit den „Mickeymausohren“, dem Keltenfürsten vom Glauberg, auf sich hat und erkennt ihn auf Plakaten, Hinweisschildern und im Schulbuch wieder. Und auch der Grund, warum unsere Limesschule auf ihrem Gelände einen Keltenbau hat, ist den SchülerInnen nun klar. 

Die gefertigten Werkstücke und Anstecker durften die Kinder später mit nach Hause nehmen. So wird das neu Erlernte dieses Ausfluges sicher im Gedächtnis bleiben.  

Die schönsten Erlebnisse desAusfluges beschreiben die Kinder der 6Gc ganz unterschiedlich.Konstantin meinte: „Mir hat besonders das Schnitzen des Spielzeugsund das Biegen der Fibel gefallen.“ Darab gefiel besonders die Grabhügelralley in der Landschaft vor dem Keltenmuseum und Musa fand es sehr lustig, wie er und andere Jungs den Glauberg am Ende heruntergerannt sind. 

Text und Bilder: Silke Franz und Annabel Kardetzky 

Klassenfahrt der Stufen 10G

 „Servus“ und „Grüß Gott“ – 

Eindrücke von der Klassenfahrt der Stufe 10G nach München 

Unsere Klassenfahrt führte uns vom 16. bis zum 20.10.2023 nach München. Mit unseren Lehrkräften genossen wir diese besondere Zeit. 

Bevor wir von dem dort Erlebten berichten, möchten wir erst einmal unseren jeweiligen Klassenlehrern danken, denn ohne deren Planung wäre die Klassenfahrt nun mal nicht möglich gewesen. Darum vielen Dank an Herrn Storch, Herrn Jordis und Herrn Werther und natürlich auch an Frau Kardetzky, die uns ebenfalls begleitete. Jetzt aber genug der Vorrede. 

 Als wir Montagmittag im Münchner Werksviertel ankamen, hatten wir zunächst Zeit, unsere Zimmer zu beziehen und die Umgebung des Hostels selbstständig zu erkunden. Danach brachen wir zu einer stolzen 6,5 km langen „Wanderung“ auf, um sich die Beine zu vertreten und unser Abendessen einzunehmen. Auf dem Weg zurück war es deutlich ruhiger – viele freuten sich einfach darauf, in ihr Bett zu kommen, doch dann hatten wir uns doch noch viel zu erzählen. 

Der zweite Tag startete direkt mit einer digitalen Stadtralley. Alle Hinweise gab es über einen WhatsApp-Chatbot mit stark bayrischem Akzent. Und trotz der bayrischen-hochdeutschen Sprachbarriere erreichten alle Gruppen das Ziel! Anschließend hieß es für uns: Freizeit! Viele nutzten die Zeit zum Essen, Shoppen oder Bummeln; manche gingen auch direkt zurück ins Hotel, wo wir uns später alle zum gemeinsamen Abendessen treffen sollten, diesmal sogar mit Shuttleservice per Bus. Wir genossen typisch bayrische Kost und dann waren wir auch schon schnurstracks auf dem Weg in die Schülerdisco „Nachtgalerie“. Dort mussten wir uns zunächst einmal an die Vorstellung eines Discobesuchs mit der gesamten Klasse und unseren Lehrkräften gewöhnen, doch nach einiger Zeit kamen auch andere Schulklassen und der Ausflug entwickelte sich zu einem spaßigen Abend. 

Am dritten Tag besuchten wir die Therme in Erding, wo wir gute sechs Stunden verbrachten. An LangeWeile war nicht zu denken. Gerade die zahlreichen Wasserrutschen im Galaxy-Bereich füllten die eine oder andere Stunde. Nach diesem sehr gelungenen Ausflug und viel Bewegung im Wasser fuhren wir zu einem 

Restaurant und ließen uns erneut gutbürgerliche bayrische Küche schmecken. Den Abend ließen wir dann auf unseren jeweiligen Hostelzimmern ausklingen. 

Der Donnerstag führte uns schließlich ins Deutsche Museum, dessen Ausstellung wir vier Stunden genießen durften. Durch die große Themenvielfahrt von Chemie über Luft- und Raumfahrt, Verschlüsselung, sowie Foto und Film bis zu Musikinstrumenten war für jeden etwas Interessantes dabei. Später hieß es für uns dann: Freies Erkunden des Olympia-Parks, wo auch unser Gruppenfoto entstanden ist. Einige verzichteten auf einen Spaziergang und gingen lieber eine Kleinigkeit essen, andere erkundeten den Park und seine Sehenswürdigkeiten. Viele von uns fuhren auch auf den Olympia-Turm hinauf. Dieser Spaß lohnt sich durchaus, hat man doch dort von knapp 200 Metern Höhe einen atemberaubenden Blick auf München. Den letzten Abend durften wir SchülerInnen für uns frei gestalten, also ging es für einige nochmal in die hübsche Münchener Innenstadt, für andere zum Lokal um die Ecke. 

Und im Handumdrehen hieß es auch schon „Packen“ für uns. Am Freitagmorgen sagten wir dem schönen München dann „Adieu“ und traten unsere Heimfahrt an. 

Wir bedanken uns für eine tolle Klassenfahrt und hoffen, dass wir mit euch LeserInnen ein paar schöne Erinnerungen teilen konnten! 

Mariella Weidner und Paul Sommer 

Klassenfahrt 6Fa und 6Ga

Sportklassenfahrt nach Bayern 

Die Sportklassen des 6. Jahrgangs 6Ga und 6Fa verbrachten die erste Sportklassenfahrt der Limesschule Altenstadt im bayrischen Oberschlauersbach westlich von Nürnberg. 

Nach 2,5 Stunden Busfahrt kamen die knapp 50 Kinder mit ihren Klassenlehrern im Freizeitheim „Oschau“ an. Das Haus hatten die Sportklassen ganz für sich allein. Besonders gefiel den SchülerInnen die Ausstattung des Hauses: Kicker, Tischtennisplatten, Basketballplatz, Airhockeytisch und ein Fußballfeld zwischen Wald und Wiesen.

Gleich nach der Ankunft begannen die sportlichen Aktivitäten mit einem Klassenduell von 20 Minispielen. Dabei waren Geschicklichkeit, Koordination, Teamgeist und Köpfchen beim Knobeln gefragt. Mit bemerkenswerter Ausdauer wetteiferten Lukas und Laurens beispielsweise minutenlang beim Wandsitzen. Mit einem lustigen Ankleideduell am Abend endete der Tag der Wettbewerbe. 

Der zweite Tag startete mit einer Hausralley. Nach dem Mittag begann der Tagesausflug nach Dietenhofen ins Schwimmbad. Bei strahlendem Sonnenschein legte Tim Degl, Klassenlehrer der Gymnasialklasse 6Ga, ein zügiges Tempo beim Wandern vor. Doch die motiviertesten Kinder sprinteten den letzten Berg zum Schwimmbad an ihrem Lehrer noch vorbei. Anton aus der 6Ga gefiel der Besuch des Schwimmbades von allen Aktivitäten der Klassenfahrt am besten. Besonders toll waren dort für ihn die Sprungtürme. Das Hallenbad ermöglichte den Sportklassen zwei Stunden Sport im Wasser vor der regulären Öffnungszeit. So hatten die SportlerInnen alle Wasserflächen, Sprunganlagen und Rutschen ganz für sich allein. Ingesamt legten die Sportklassen an diesem Tag gut 12 Kilometer zu Fuß zurück. 

Am Mittwoch besuchte die Erlebnispädagogin Karin Steinert die SportlerInnen. Zuerst durchliefen die Kinder eine Chaosralley, die verschiedene sportliche und knifflige Aufgaben enthielt. Es folgte Herrn Degls persönliches Highlight der Klassenfahrt: Das Bewältigen von bergeweise Kaiserschmarn zum Mittagessen. Doch lange konnten die gefüllten Bäuche sich nicht ausruhen. Frau Steinert hatte anderes vor: Mit dem Bewegungs- und Ballspiel „Alaska-Baceball“ forderte sie die Koordination, Wurfkraft und Schnelligkeit der Kinder. Als letzter Programmpunkt stand die Gestaltung kreativer Konstruktionen im Wald in Kleingruppen an. Jan Loos, Klassenlehrer der Förderstufenklasse 6Fa, war begeistert von den gelungenen Outdooraktivitäten bei bestem Wetter. Zum Ausklang der Klassenfahrt gab es für alle ein gemütliches Lagerfeuer mit Stockbrot auf selbstgeschnitzten Stöcken, bevor es am nächsten Tag nach dem Kofferpacken zurück nach Altenstadt ging.

Besonders bei dieser Sportklassenfahrt war zu beobachten, wie die jungen SchülerInnen, egal ob sie in der Gymnasial- oder Förderstufenklasse sind, durch die sportlichen Herausforderungen zunehmend zu einer sportlichen Gemeinschaft wurden. Für alle Beteiligten brachte diese Klassenfahrt einen individuellen Zuwachs an sozialen Kompetenzen und jede Menge Sport und Spaß. 

Text und Bilder: Annabel Kardetzky (Fachlehrerin in den Klassen 6Ga und 6Fa) 

Einschulung der Fünftklässler

Bunt und vielfältig wie Legosteine

Altenstädter Limesschule begrüßt 182 neue Fünftklässler

Aufgeregt stehen Niklas, Finn, Leo und Amelie vor der Limesschule – ihrer neuen Schule. Denn am vergangenen Dienstag wurden sie offiziell als vier von 182 Fünftklässlern an der Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe in Altenstadt begrüßt. Dass das ein großer Schritt ist, weiß auch Förderstufenleiterin Susanne Borghoff, die gemeinsam mit Oberstudienrat Hubertus Diehl-Chirollo in der voll besetzten Turnhalle die Begrüßungsrede hielt. „Sicherlich werfen die ersten Tage an der neuen Schule für euch viele Fragen auf“, wandte sie sich an die Neuschüler. „In welche Klasse werde ich kommen? Welche Fächer werden neu sein? Werde ich schnell Freundschaften schließen können?“ Die Fünftklässler würden auf ihre Fragen bald eine Antwort finden, versicherte Borghoff.

Um die Mädchen und Jungen auf die neue Schule einzustimmen, zog sie schließlich einen bildhaften Vergleich mit Legosteinen. „Wie diese seid ihr bunt und vielfältig, habt unterschiedliche Fähigkeiten und Talente, Ecken und Kanten, Besonderheiten und Eigenarten“, sinnierte sie. Nicht jeder sehe das sofort. „Lasst euch Zeit beim Kennenlernen“, lautete daher ihr Ratschlag an die Protagonisten des Einschulungstags. Auch der Elternbeiratsvorsitzende Jörg Grieshaber wünschte den Neuankömmlingen einen guten Start. Die anwesenden Eltern bat er, sich mit ihrem Engagement in die Schulgemeinde einzubringen. „Eine Schule kann nur dann gut sein, wenn Eltern, Lehrer und Schüler zusammenarbeiten.“

Wie üblich hatten Schüler aus den höheren Jahrgängen ein kleines, buntes, vor allem kurzweiliges Programm aus Musik und Tanz vorbereitet. Die Klasse 7Ga, die den „Cup-Song“ mit bunten Bechern auf die Bühne brachte und auf diese Weise das mit viel Freude im Musikunterricht intensivierte Taktgefühl zeigte, erhielt den kräftigsten Applaus. Im Anschluss gaben die Klassenlehrer die neuen Klassenzusammensetzungen bekannt – ein Moment, der immer mit großer Spannung erwartet wird. Mit einer Mischung aus Aufregung und Neugier folgten dann die Gruppen ihren Lehrern in die Klassenräume, während die Eltern bei herrlichem Sonnenschein und warmen Temperaturen Kaffee und Kuchen in und vor der Cafeteria genossen – und die Gelegenheit zur Kontaktaufnahme und zu informativen Gesprächen nutzten.

RSV Lahn-Dill meets LIMA

RSV Lahn- Dill meets LIMA – Paralympischer Spitzensport an der Limesschule

Bereits vor den Osterferien bekamen die beiden Sportleistungskurse von Herrn Degl und Herrn Willing sowie die Sportprofilklasse 5 von Herrn Degl einen Einblick in den Rollstuhlbasketball. Ein Vertreter des Bundesligisten an der Lahn brachte hierzu zahlreiche Sportrollstühle sowie theoretisches Know-how mit in die Altenstadthalle und entfachte zugleich ein reges Interesse der Schüler:innen. Nach einer kurzen Einführung ging es für die sportbegeisterten Limesschüler:innen zur Sache. Ball- und Rollstuhlhandling, Spielformen und Passübungen standen auf dem Plan. Dass dieser Sport großes technisches Geschick und einer ausgeprägten konditionellen Grundlage bedarf, erfuhren die Schüler:innen hier schnell am eigenen Leibe. Nur wenige Tage später konnten die Schüler:innen dann die Profis in der heimischen Buderus-Arena anfeuern und waren nun umso mehr von der sportlichen Leistung der Athleten beeindruckt. „Sehr beeindruckend, wenn man bedenkt, dass ich kaum einen Korb getroffen habe“, konstatiert eine Schülerin und ist sichtlich mitgerissen von der Atmosphäre in der Halle.
Auch in den folgenden Jahren wird eine nachhaltige Kooperation bestehen bleiben, um für mehr dieser Momente zu sorgen.

Projekt „Dialog P“
Skifahrt