Religion (ev./kath.)

Religion

Nachdenken über Gott und die Welt

“Wir haben Religion” – so sagt man, wenn man den Religionsunterricht besucht. In der 5. Klasse haben viele von euch in der Grundschule schon vier Jahre “Religion” gehabt. Dort lerntet ihr biblische Geschichten wie die von Abraham und Sara, Josef und Mose kennen oder dachtet über Jesus nach. Ihr erfuhrt etwas über die Feste im Jahr wie Weihnachten, Ostern oder Erntedank und erkundetet einen Kirchenraum. Ihr dachtet über Gott und die Welt, über euch selbst und über das Leben nach. Es ging darum, was gerecht ist oder wie man etwas füreinander und für die Schöpfung tun kann. Und ihr lerntet andere Religionen kennen.

Warum gibt es aber Religionsunterricht an der Schule? Heute sieht man den Hauptgrund darin, dass es auch an der Schule die Möglichkeit geben soll, die eigene Religion besser kennenzulernen und miteinander über Gott und die Welt nachzudenken. Dabei soll der Religionsunterricht kein Zwang sein, weshalb es auch Fächer wie Ethik gibt.

Im Religionsunterricht sollen eure Lehrerinnen und Lehrer Gesprächspartner für einen bestimmten Glauben sein und sich darin gut auskennen. Daher sind wir Mitglied der evangelischen oder katholischen Kirche.

Der konfessionelle Religionsunterricht ist auch offen für Schülerinnen und Schüler, die keiner Glaubensgemeinschaft angehören. Schließlich geht es ja um eine gemeinsame Suche nach Antworten auf die großen Fragen des Lebens.

Ansprechpartner: Herr Rolf Gräfen