Aktuelles aus dem Schulalltag

Verleihung von ITP-Toefl-Zertifikaten an 25 Schüler:innen der Q3 am 04.02.2022

Limesschüler:innen auf Skiexkursion 2022

Am Sonntag, dem 06.02.2022, trafen sich 45 Schüler:innen und die begleitenden Lehrkräfte, Frau Beek, Frau Rudzinski, Herr Degl, Herr Loos, Herr Pröckl und Herr Willing abfahrbereit an der Limesschule. Bevor die Reise stattfinden konnte, mussten wir erstmal gemeinsam Corona-Tests machen. Anschließend hatten wir dann eine sechsstündige Busfahrt (inklusive Pause) vor uns.

Gegen 16:00 Uhr kamen wir schließlich im Familienhotel Bergsicht in Scheidegg an. Die Zimmer dort sind modern und freundlich eingerichtet und ermöglichen einen wunderschönen Blick auf die Alpen. Am Abend haben wir schließlich gemeinsam gegessen. Das Essen dort ist abwechslungsreich und ermöglicht unter anderem vegetarische Ernährung. Als Freizeitbeschäftigung im Hotel steht allen Gästen ein Aufenthaltsraum mit Kegelbahn, Tischtennis, ein Billardtisch und vieles mehr zur Verfügung. Sowohl wir Schüler:innen als auch die sechs mitreisenden Lehrer:innen haben uns häufig am Abend dort aufgehalten.

Am ersten Abend wurden wir außerdem noch in die einzelnen Skigruppen mit jeweils circa acht Personen eingeteilt. Diese wurden nach unserer bisherigen Skierfahrung erstellt.

Da unsere Reisegruppe das Hotel für sich alleine hatte, konnte sich jede Gruppe am Morgen an unterschiedlichen Orten im Hotel auf Corona testen.

An unserem ersten Skitag sind wir, etwas früher als sonst, mit dem Bus ungefähr 30 Minuten ins Skigebiet Steibis gefahren und haben dort erstmal unsere Skiausrüstung ausgeliehen. Danach sind wir mit der Gondel hoch zur Bergstation gefahren und haben uns in die vorher eingeteilten Gruppen begeben, welche von jeweils einem der Lehrkräfte betreut wurden. Bis auf die „Profigruppe“, die bereits viel Skierfahrung hatte, wurden den anderen die Grundlagen beigebracht. Auf dem Plateau gibt es eine Anfängerpiste, die die meisten Schüler:innen schon am Ende des ersten Tages herunterfahren konnten.

Zum Mittagessen waren wir täglich im Tal in der Festhalle Steibis, in der auch nur unsere Gruppe gegessen hat.

In den nächsten Tagen wurden die Gruppen immer wieder an die Leistungen der Schüler:innen angepasst, sodass wir immer in gleich starken Gruppen gefahren sind. Abhängig von dem unterschiedlichen Niveau der Gruppen haben wir somit fast alle Pisten des Skigebiets ausprobiert.

Am dritten Abend wurde von einem Ortsansässigen ein Vortrag über Lawinenkunde und alpine Gefahren gehalten. Er erzählte von seinen eigenen Erfahrungen und gab uns die Chance, ihm Fragen zu stellen.

Zudem wurde jeden Abend einer der Schüler:innen zur sogenannten „Pistensau“ gewählt, weil dieser besonders auffällig beziehungsweise unkontrolliert Ski gefahren ist. Diese/r Schüler:in musste am nächsten Tag auf der Piste eine bemalte Warnweste tragen.

Am Abreisetag, also Freitag den 11.02.2022, sind wir noch bis 13 Uhr Ski gefahren. Zum Abschluss sind dann fast alle Schüler:innen gemeinsam die Talabfahrt gefahren. Gegen 16:30 Uhr mussten wir Abschied von Scheidegg nehmen und kamen dann nach fünf Stunden Fahrt in Altenstadt an.

Allgemein lässt sich sagen, dass jeder Skitag relativ ähnlich verlaufen ist und es trotz der körperlichen Anstrengung immer Spaß gemacht hat. Grund dafür war unter anderem, dass wir jeden Tag Sonnenschein und blauen Himmel hatten.

Alle Schüler:innen haben es geschafft, sich stark zu verbessern und sind nach nur fünf Tagen so sicher, dass sie ohne Probleme eine Piste herunterfahren können. Großen Anteil daran hatten auch die Lehrkräfte, die immer geduldig und hilfsbereit und vor allem offen und freundlich zu uns waren.

Im Namen aller Schüler:innen kann ich sagen, dass wir eine wunderschöne Zeit hatten, trotz der erschwerten Bedingungen durch Corona, und sehr dankbar sind, dass die Skifreizeit so reibungslos abgelaufen ist.

 

Von Nina Rollik und Johanna Lotz

Theaterbesuche der Q3: Die Verwandlung und Faust I + II

Theaterbesuche sind für die meisten ein fester Bestandteil der Oberstufe. Im letzten Jahr war uns dieses Erlebnis aufgrund der aktuellen Umstände nicht möglich. Nach monatelangem Bangen und vielen Gesprächen organisierten unsere drei Tutoren, zwei Theaterbesuche. Zuvor behandelten wir bereits Die Verwandlung von Franz Kafka und Faust von Johann Wolfgang von Goethe intensiv im Unterricht.

Am 16.12.2021 machten wir uns auf den Weg zur taT- Studiobühne des Stadttheaters Gießen, um eine Inszenierung von Franz Kafkas literarischem Meisterwerk live zu erleben. Uns überraschte ein Zusammenspiel von gesellschaftskritischen und diskriminierenden Elementen, die gleichzeitig mit komödiantischem Charme dargestellt wurden. In unserer Stufe löste das Stück eine Vielfalt an Gefühlen aus und ließ uns mit neuen und hauptsächlich positiven Eindrücken zurück, die unser theoretisches Wissen über Kafka maßgeblich erweitert haben.

Am 12.01.2022 sammelten wir erneut Erfahrungen im Titania Theater Frankfurt. Dort erlebten wir einen neuen Interpretationsansatz, der uns eine andere Sicht auf das Lebenswerk Goethes näherbrachte. Unsere anfängliche Irritation darüber, dass alle Figuren Fausts von zwei Schauspieler:innen dargestellt wurden, wurde im Nachgespräch mit dem Regisseur ausgeräumt und wir lernten eine neue künstlerische Sichtweise auf das Werk kennen.

Unser Abiturjahrgang 2022 ist für diese vielen gemeinsam gewonnenen Eindrücke außerhalb des Klassenzimmers dankbar. Ein besonderer Dank für die Geduld und das Engagement geht an unsere Tutoren: Herr Degl, Frau Dr. Kimes und Herr Hubertus Diehl-Chirollo.

 

Autoren: Jonna Zoe Vetter, Lisa Weintritt

Trotz Corona: Studienfahrt für die zukünftigen Abiturient*Innen

Eine Erinnerung an die Schulzeit, die für die meisten zu den Unvergesslichsten gehört, lag für uns bis vor kurzem noch in unerreichbarer Ferne: Eine Abschlussfahrt machen zu können. Während andere Schüler*Innen der 13. Klasse in vergangenen Jahren sogar in die verschiedenen Ecken des europäischen Kontinents fuhren, verbot die Corona-Inzidenz über 100 ein solches Unterfangen noch lange Zeit. Eine überraschende Regeländerung des hessischen Kultusministeriums schaffte dann allerdings glückliche Gewissheit, sodass wir unser gemeinsam ausgewähltes Wunschziel bereisen konnten.

Begleitet von unseren drei Tutoren (Frau Dr. Ann Kimes, Herr Hubertus Diehl und Herr Tim Degl) machten wir uns also am Morgen des 20.09.2021 mit dem Bus auf den Weg nach Berlin. Die Vorfreude war gigantisch – schon Wochen vor der Fahrt gab es kaum ein anderes Gesprächsthema. In Berlin selbst erwartete uns dann ein breites Kulturangebot und ein straffer Zeitplan, man wollte die wenigen Tage, bis es am Freitag wieder nach Hause ging, ja schließlich möglichst effektiv nutzen und trotzdem einen guten Eindruck von der Stadt und ihrer Geschichte bekommen.

Nachdem die noch Ungeimpften sich ganz coronakonform (jeden Tag) getestet hatten, verschafften zunächst diverse Stadtrundgänge und -fahrten einen groben Überblick, der dann von unterschiedlichen Tagesausflügen verfeinert wurde. Omnipräsent während der gesamten Fahrt war natürlich das von Krieg und Spaltung gezeichnete Berlin, das man durch Mauergänge und einen Besuch in der Dauerausstellung „Topographie des Terrors“ erst richtig kennenlernen konnte. Schon vorher wurde diese Zeit intensiv im Unterricht behandelt, jedoch waren wir uns alle einig, dass uns nichts einen besseren und nachhaltigeren Eindruck hätte verschaffen können als echte Überbleibsel und Zeitzeugen zu sehen und zu sprechen.

Das war auch der Grund, warum die meisten den Ausflug in das ehemalige Staatssicherheit-Gefängnis und heutige Gedenkstätte Hohenschönhausen als spannend empfanden. Dort berichteten wahrhaftige Ex-Häftlinge über ihren Aufenthalt vor Ort, sowie über ihre schrecklichen Erfahrungen. 

Waren wir gerade aber Mal nicht auf Bildungsmission unterwegs, durften wir selbstbestimmt über unsere Freizeit verfügen. Durch die öffentlichen Verkehrsmittel konnten wir uns in kleinen Gruppen ungehindert in Berlin bewegen, was meistens dazu genutzt wurde, um Berlin auch kulinarisch besser kennenlernen zu können. In diesem Schmelztiegel der Kulturen schien das Angebot grenzenlos, besonders was veganes Essen und Trendfood anging. Nichts hinderte uns also beim Frühstück schon zu planen, welches Restaurant es am Abend sein durfte, was neben der Frage, wo denn die nächste Toilette sei, mit über 40 Schüler*Innen und drei Lehrkräften die mit Abstand meist gestellte war.

Abends im Hotel angekommen fanden wir uns meistens zusammen entweder kartenspielend oder über die Geschehnisse des Tages redend am Tisch wieder. Auch unsere Tutoren wollten sich es nicht nehmen lassen, abends z.B. noch eine Runde Tischkicker mit uns zu spielen, was auf deren Seite ungeahnte Talente offenbarte.

Trotz Spiel und Spaß begleitete uns der Ernst des Lebens auch nach Berlin, was einige dazu veranlasste, die möglichen 20kg Gepäck vor allem für Chemie- und Bio-Bücher zu nutzen, um dann doch noch mal für die anstehenden Klausuren und das Abitur zu lernen. Aber so wie die meisten Dinge, fiel auch das mit den eigenen Leidensgenossen einfacher als allein.

 

Obwohl wir seit über einem Jahr fast jeden Tag miteinander verbringen und uns stundenlang im Unterricht gegenübersitzen, hat man nach dieser einen Woche das Gefühl, alle erstmal richtig kennengelernt zu haben. Wir haben noch mal anders als Gruppe zusammengefunden – besser als wir es ohne Berlin je gekonnt hätten – sodass wir jetzt bereit sind, die Herausforderungen, die noch vor uns stehen, bewältigen zu können, gemeinsam!

Der Abiturjahrgang 2022 möchte sich hiermit nochmal von ganzem Herzen bei ihren drei Tutoren für diese einmalige Erfahrung bedanken! (Und sich für jedes Mal, wenn wir morgens etwas getrödelt haben, entschuldigen). Wir wissen, wie nervenaufreibend eine solche Fahrt besonders in Corona-Zeiten sein kann, trotzdem sind wir der Überzeugung: Es hat sich gelohnt!

 

Autor: Luca Werner

Sie laufen um jeden Euro – Sponsorenlauf an der Limesschule Altenstadt

Seit Entstehung der gymnasialen Oberstufe ist es Tradition an der Limesschule, das Geld für den alljährlichen Abschlussball mit dem Verkaufen von Crêpes, Wraps, Hotdogs oder anderen Snacks zu verdienen. Corona hat den künftigen Abiturient*Innen hierbei in diesem Jahr allerdings einen Strich durch die Rechnung gemacht. Statt aber zu verzweifeln, wurden die Schülerinnen und Schüler der 13. Klasse kreativ und begannen mit der Planung eines Sponsorenlaufs.

Besagter Sponsorenlauf fand am vergangenen Dienstag, den 28.09.2021, auf dem neuen Sportgelände der Schule statt. Und nicht nur die 51 zukünftigen Abiturient*Innen liefen gruppenweise Runden auf der 300 Meter langen Tartanbahn, sondern auch einige Lehrerinnen und Lehrer der LIMA, sowie Mitglieder der Schulleitung wollten sie bei der Erfüllung ihres Wunsches, einen Abi-Ball ausrichten zu können, unterstützen und erschienen mit Sportklamotten und Laufschuhen in der Schule – ein ungewohnter Anblick für die meisten Lernenden. Manche Lehrkräfte trainierten sogar extra für diesen Tag. Über die Dauer der gesamten Veranstaltung hinweg, feuerten die Schülerinnen und Schüler sowohl sich gegenseitig, aber allem voran ihre Lehrerinnen und Lehrer an.

Der Tag wurde zu einem Symbol für das vorherrschende Gemeinschaftsgefühl, sowie für die Solidarität an der Schule, die besonders in der aufregenden und kräftezehrenden Zeit vor dem Abitur essenziell ist, um gemeinsam größere Ziele zu erreichen, als man es alleine je könnte. Der Sponsorenlauf fand unter der Regie des Sport Leistungskurses und dessen Leiter Andreas Willing (Aufgabenfeldleitung II) statt, der die Veranstaltung als „einen großen Erfolg“ beschrieb, wenngleich er bedaure, dass durch die Coronapandemie nicht noch mehr Zuschauer zu dem spaßbringenden Event eingeladen werden konnten. Einige neugierige Blicke beäugten allerdings trotzdem die fleißigen Läuferinnen und Läufer.

Im besonderen Maß hervorzuheben sind die Leistungen von Sport-LK Schüler Jonas Figge, der als Spitzenreiter bei seinem Lauf ganze 75 Runden (22,5 km) absolvierte und dem Bio-LK Lehrer Sebastian Dörr, der in der Lehrerschaft mit 53 Runden (15, 9 km) das beste Ergebnis erzielte. Alle Runden addiert ergeben eine erlaufene Strecke von unglaublichen 450 km.

Durch lokale Firmen und private Sponsoren, die jede einzelne Runde mit einem vorher festgelegten Betrag belohnten, war es dem Abiturjahrgang 2022 möglich, einen durchaus zufriedenstellenden Geldbetrag zu verdienen. Zum Beispiel erhielt jeder Lehrer und jede Lehrerin pro 300m umgerechnet 5€, die direkt in die Abi-Kasse flossen. Die finanziellen Mittel erlauben es nun, dass die Leistungen, die die Schüler*Innen der Qualifikationsphase im letzten Jahr erbracht haben und noch erbringen werden, in Form einer Feier gewürdigt werden können – und das trotz Corona. Zum Schluss möchte sich der Jahrgang nochmal herzlichst bei allen Mitwirkenden und besonders bei den Sponsoren bedanken!

Autor: Luca Werner


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